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Veranstaltungen bis Sommer 2016

Krebs - Heutige Möglichkeiten und Grenzen der medikamentösen Therapie
Veranstalterin: Thurgauische Naturforschende Gesellschaft

Prof. Dr. med. Hansjörg Senn, Tumor- und Brustzentrum St. Gallen

Termin: Dienstag, 26. November 2013
Uhrzeit: 20.15 Uhr
Ort: Berufsbildungszentrum Weinfelden BBZ, Aula, Schützenstrasse 9, Weinfelden
Kosten: frei

Im Laufe ihrer Lebenszeit erkrankt in der Schweiz etwa jede dritte Person an einer der über 100 bösartigen Tumorkrankheiten. Je nach Erbanlage, Herkunft, Ernährung, Sozialstatus etc. bestehen grosse Unterschiede in der Inzidenz und Heilbarkeit. Etwa die Hälfte der Erkrankten kann langfristig geheilt werden. Während bei Früherkennung die operative Entfernung im Zentrum steht, kommt bei Patienten mit lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Tumorleiden die medikamentöse Behandlung zum Einsatz (Chemo-, Immuntherapie), oft ergänzt mit Strahlentherapie. Die medikamentöse Therapie hat sich in den letzten 30-40 Jahren sehr stark entwickelt und weist heute zunehmend auch kurative, d. h. heilende, Möglichkeiten auf. Die Forschung steht nicht still, doch die Mühlen mahlen langsam - und vor allem teuer, denn es arbeiten in der klinischen Forschung nicht Labor-Maschinen, sondern gesunde Menschen (Ärzte, Pflegende usw.) an tumorkranken Mitmenschen, und dies in komplexen oft jahrelang dauernden Studien, deren Ausgang oft lange Zeit ungewiss bleibt.

Prof. Dr. med Hansjörg Senn, Tumor- und Brustzentrum St. Gallen

Prof. Dr. med Hansjörg Senn, Tumor- und Brustzentrum St. Gallen